Straßenstation

Temissonio

wahrscheinl. Karahüyük in der Ebene von Acıpayam

Temissonio ist ein entstelltes Themisonion, eine Stadt im Südwesten Phrygiens, wohl benannt nach Themison, einem Günstling des Königs Antiochos des Zweiten. Der Reiseschriftsteller Pausanias erzählt die Ortssage: Als die Galater das Land verheerten, zeigten Herakles, Apollon und Hermes den Vorstehern der Stadt im Traum eine Höhle, in der sich alle mit Frauen und Kindern verbargen; davor standen kleine Statuen der drei Götter. Die Stadt lag wohl bei Karahüyük in der Ebene von Acıpayam, wo ein Meilenstein mit der Zahl eins gefunden wurde. Auf der Karte ist der Name beiseitegerückt, um Platz für die lange Zahl vierunddreißig zu schaffen, die die Flusslinie zerteilt.

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