Straßenstation
Mirinna
Güzelhisar Çay bei Kalabaksaray
Mirinna ist Myrina, ein äolischer Hafen an der Mündung des Flusses Pythikos bei Kalabaksaray an der türkischen Küste. Nach der Chronik des Eusebius gründeten griechische Siedler die Stadt 1046 vor Christus, und der griechische Geograph Strabon führte ihren Namen auf eine Amazone zurück, die oft auf ihren Münzen erscheint. Unter Augustus hieß sie Sebastopolis, sie überstand mehrere Erdbeben und war in der Spätantike Bischofssitz. Berühmt ist sie für die Terrakottafiguren aus ihrer Nekropole, und seit 2015 wird dort systematisch gegraben. Die neun Meilen der Karte bis Cyme, etwa dreizehn Kilometer, sind zu wenig.
Mirinna auf der interaktiven Römerkarte finden →
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