Straßenstation
Egdava
östl. Çeşmelisebil
Egdava trägt einen phrygischen Namen, den die Inschriften vor Ort Gdanmaa schreiben; nur die Karte und der Geograph Ptolemaios setzen ein zusätzliches E davor. Der Ort lag in Lykaonien westlich des Tatta-Sees, beim alten Siedlungshügel von Çeşmelisebil, einst der ergiebigsten Fundstelle christlicher Inschriften in Lykaonien, wo heute nur noch wenige antike Steine verbaut sind. Noch nach Konstantin nennen ihn Inschriften ein Dorf, und doch hatte er schon 325 einen Bischof auf dem Konzil von Nicaea. Später hieß das Bistum Eudokias, wohl nach einer Verlegung an einen sichereren Platz. Die zwanzig Meilen bis Pegella sind wohl eine verdoppelte Zehn, denn tatsächlich sind es nur etwa vierzehn Kilometer.
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