Stadt
Laudiciaca Tacecaumeno
Ladik
Laudiciaca Tacecaumeno ist ein Durcheinander des Kopisten: Eigentlich müsste der Name Laodicea Catacecaumene lauten, doch die Wörter wurden an der falschen Stelle getrennt, und der Beiname bekam das falsche Geschlecht. Dieser Beiname bedeutet „die Verbrannte“, vielleicht wegen der Kupfer- und Zinnoberminen und der Schmelzöfen in der Umgebung. Die Stadt, wohl eine hellenistische Gründung, lag beim heutigen Ladik in der Türkei, an wichtigen Straßen nach Osten. Seit dem ersten Jahrhundert nach Christus hieß sie auch Claudiolaodicea. Im vierten Jahrhundert war sie Bischofssitz und Zentrum mehrerer christlicher Sekten, und Bischof Julius Eugenius stattete sie mit einer prächtigen Kirche aus.
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