Straßenstation
Topiro
Paradeisos?
Topiro, Topeiros, lag auf einem Hügel östlich des Nestos, fast ganz vom Fluss umströmt, doch die Karte zeigt hier keinen Fluss. Unter Trajan wurde es offenbar römische Kolonie und prägte Münzen von Antoninus bis Geta, dennoch gibt ihm die Karte kein Bildzeichen. 549 nahmen es slawische Plünderer ein, wie Prokop berichtet, und Justinian ließ die Mauern wieder aufbauen; im 6. Jahrhundert hieß es auch Rhousion. Beim heutigen Paradeisos wurden ein Porträt der jüngeren Agrippina, in den Fels gehauene römische Gräber und eine frühchristliche Basilika gefunden.
Topiro auf der interaktiven Römerkarte finden →
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