Straßenstation
Pylae
Yalova
Pylae, die Tore, verdankt seinen Namen der Rolle als Pforte nach Konstantinopel: Wer in die Hauptstadt reiste oder von dort kam, passierte diesen Hafen beim heutigen Yalova am Marmarameer. Die Karte unterstreicht das, indem sie den Ort genau gegenüber dem Bild von Konstantinopel einträgt, mit einer Straße, die geradewegs darauf zuläuft, auch wenn die Küste in Wirklichkeit anders verläuft. Die Karte ist sogar die früheste Quelle für den Ort; griechische Autoren nennen ihn erst seit dem 5. Jahrhundert. 469 floh der spätere Kaiser Zenon, knapp einem Mordanschlag entgangen, auf diesem Weg nach Chalkedon. Die Zahl für die Straße nach Cio fehlt.
Pylae auf der interaktiven Römerkarte finden →
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