Fluss
Fluvius Indus
Indus
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Ein langer, quer über das Indien der Karte gezogener Strom ist der Fluvius Indus. Sein Name geht auf das altindische Wort sindhu zurück, schlicht „Fluss“, das über das Persische zu den Griechen gelangte; der römische Schriftsteller Plinius berichtet, die Einheimischen hätten ihn Sindus genannt. Alexanders Flotte fuhr zwischen 327 und 325 vor Christus auf ihm bis zum Ozean, und der Geograph Eratosthenes machte ihn zur Westgrenze Indiens. Auf der Karte ist er verrutscht: Statt von Nord nach Süd zu fließen, liegt er fast waagerecht, seine Quelle ist zu weit nach Südwesten mitten nach Areia geraten, während die Straße, die ihm folgen sollte, getrennt davon beinahe senkrecht verläuft.