Hafen
Veneris
Port Vendres
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Veneris, also »der Venus«, steht so gar nicht auf der Karte: Sie zeigt nur eine namenlose Insel mit einer kleinen hausartigen Zeichnung, in der Forscher einen Tempel sehen. Gemeint ist wohl das Heiligtum der Pyrenäischen Venus, das der Geograph Ptolemaios und der römische Schriftsteller Plinius kannten, auf dem Vorgebirge, wo die Pyrenäen ins Meer auslaufen, einst die Grenze zwischen Spanien und Gallien. Heute verbindet man den Ort mit Port-Vendres in Frankreich. Venus galt als die aus dem Meer Geborene und Schützerin der Seefahrer. Jemand hat später unter dem Symbol schräg einen blassen Namen ergänzt, vielleicht erst nach der Abschrift, doch er ist nicht mehr lesbar.