Stadt
Synnada
Şuhut
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Synnada, heute Şuhut in der Türkei, war eine Stadt in Phrygien, nach der ein berühmter Marmor benannt wurde. Gebrochen wurde der Stein zwar im nahen Dokimeion, doch die Römer nannten ihn synnadischen Marmor, wie der griechische Geograph Strabon berichtet, und vom ersten bis ins dritte Jahrhundert nach Christus verwaltete die Stadt die kaiserlichen Steinbrüche. Die Karte setzt Dokimeion merkwürdigerweise auf die falsche Seite. Schon in der Republik war Synnada Sitz eines Gerichtsbezirks, und Cicero sprach hier vom Richterstuhl aus. In der Straßenbeschriftung daneben bleibt eine Lücke für das große rote I von Phrygia.