Stadt

Siponto

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Siponto lag an der Adriaküste Apuliens am Fuß des Monte Gargano und verdankte seinen griechischen Namen dem Meer. Nach dem griechischen Geographen Strabon hieß der Ort Sepius, nach den Tintenfischen, die dort an Land gespült wurden, und die Sage machte den Helden Diomedes zu seinem Gründer. Im Jahr 194 vor Christus gründete Rom hier eine Kolonie, und die Stadt blühte als Hafen für apulisches Getreide, mit einer Überfahrt nach Salona in Dalmatien. Doch der Schlamm zweier Flüsse verstopfte den Hafen, das Land versumpfte, das Fieber zog ein, und 1263 schuf König Manfred den letzten Bewohnern in Manfredonia eine neue Heimat. Ruinen liegen noch bei der Kirche Santa Maria di Siponto.

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