Straßenstation
Sinottum
etwa bei Abu Radi
Sinottum steht dort, wo die Tinte so stark verblasst ist, dass der Name kaum zu lesen ist: Die Druckausgabe von 1598 bot Sinoitum, die von 1753 Sinottum, und eine Prüfung des Pergaments im Jahr 2001 ergab eher die Buchstaben vi. Ein Vorschlag sieht hier das Serapeum von Saqqara bei Memphis, das Strabon zwischen Sanddünen vorfand, die Sphingen teils bis zum Kopf verschüttet. Das Heiligtum hieß auch Sinopion, nach einem ägyptischen Namen mit der Bedeutung Sitz des Apis; Griechen hörten darin Sinope, die Stadt am Schwarzen Meer, aus der ein früher Ptolemäer nach einem Traum eine Serapis-Statue geholt haben soll.