Stadt
Seleucia
Silifke am Göksu
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Ein steiler Fels, von drei Seiten unzugänglich und nur vom Meer her über eine in den Stein gehauene Treppe zu erreichen: So schilderte der griechische Geschichtsschreiber Polybios Seleucia, die Hauptfestung, die Seleukos im Gau Pieria gegründet hatte. Der Geograph Strabon nannte sie uneinnehmbar, und weil sich die Stadt hartnäckig gegen König Tigranes verteidigte, schenkten ihr die Römer die Freiheit. Im sechsten Jahrhundert war sie schon stark verfallen; Reste der Mauern und Hafendämme liegen bei Mughajir in der Südtürkei. Eine Straße ins nahe Antiochia fehlt auf der Karte, wohl weil das prächtige Bild dieser Stadt die Linie verdeckt.