Stadt
Sabatra
Yağlibayat
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Sabatra lag im trockenen Hochland Lykaoniens, beim heutigen Yağlibayat in der Türkei, unweit von Konya. Der Name geht vielleicht auf ein hethitisches Wort für „ohne Wasser“ zurück, und der griechische Geograph Strabon hätte dem zugestimmt: Er beschreibt außergewöhnlich tiefe Brunnen, an denen man für Wasser sogar bezahlen musste, während ringsum die Schafzucht gedieh. Auf der Tabula endet hier eine Straße, die Lykaonien schräg durchquert. Die Stadt prägte eigene Münzen von Trajan bis Philippus, war ab 381 Bischofssitz, und derzeit wird ein römisches Theater ausgegraben, während hellenistische Marmorstatuen vom Fundort im Museum von Konya stehen.