Straßenstation
Oboda
Avdat
Oboda, das heutige Avdat im Negev, ist wohl nach einem Nabatäerkönig benannt, wahrscheinlich nach Obodas dem Dritten. Auf einem Felssporn gelegen, überwachte es den südlichen Zugang zum Negev und den Karawanenverkehr zwischen Aila, Elusa und Gaza. Schon um 300 vor Christus lag hier an der Weihrauchstraße ein nabatäisches Zelt- und Kamellager mit einem bedeutenden Tempel und einer Töpferwerkstatt. Meilensteine, die 2018 gefunden wurden, zeigen, dass der Handel im 2. und 3. Jahrhundert weiterlief, und im 6. erhielt die Akropolis eine Kirchen- und Klosteranlage samt Festung. Auf der Karte ist es die vorletzte Station vor Jerusalem.
Oboda auf der interaktiven Römerkarte finden →
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