Stadt
Cirta colonia
Constantine
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Cirta Colonia lag auf einem steilen Felsen über einem Fluss in Numidien und war lange die Residenz numidischer Könige wie Syphax und Massinissa. Julius Caesar überließ die Stadt dem Söldnerführer Publius Sittius, der sich dort mit seinen Anhängern niederließ, und unter Augustus wurde sie zu einer Kolonie römischer Bürger. Auf ihrem Hügel stand ein Heiligtum des Gottes Baal Hamon, aus dem über achthundert Votivsteine stammen. Nachdem die Stadt um 310 in einem Bürgerkrieg zerstört worden war, baute Kaiser Konstantin sie wieder auf und gab ihr seinen Namen, den sie in Algerien bis heute als Constantine trägt.